Theatergruppe Oberwil

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DER SPIELER von FJODOR DOSTOJEWSKI

2018

„Für ihn ist das Spiel reiner Zeitvertreib, Amüsement!“ - Astley

. . die Kugel rollt, das Rad dreht sich, alle schauen gespannt auf den Roulette-Tisch, die Kugel stoppt - Gewinn oder Verlust, Glück oder Unglück, Liebe oder Hass – jeden Tag beginnt das Spiel von Neuem – das Spiel nach Geld, Macht und Sieg, nach Reichtum, Anerkennung und (unerfüllter) Liebe. Ohne Risiko, kein Gewinn, doch am Schluss gewinnt immer die Bank . . . !

Eine kleine Gruppe um den verschuldeten russischen General trifft sich in einem Kurort. Sehnlichst wird die Nachricht des Todes der Erbtante erwartet, da dadurch die Probleme – und nicht nur jene des Generals - gelöst wären. Doch die Nachricht will und will nicht eintreffen. Die Sucht treibt diese kleine feine Gesellschaft immer wieder an den Roulette-Tisch - Geld muss her, viel Geld sogar – und plötzlich nimmt das Spiel eine ganz unerwartete Wendung – FAITES VOS JEUX! . . .

Maria Thorgevsky inszeniert diese moderne Bühnenfassung (von Bauer/Hörnigk) nach Dostojewskis Novelle aus dem Jahre 1867 mit ausdrucksstarken, temporeichen und durchaus auch heiteren Szenen. Im Zentrum immer das Spiel, welches die feinfühlig gezeichneten Figuren immer mehr in den Bann zieht.

„Ich brauche Geld"
         "Ich brauche auch Geld"
                 "Ich brauche aber sehr viel Geld“ - Polina - Alexej


TARTUFFE TARTUFFE TARTUFFE TARTUFFE TARTUFFE TARTUFFE


TARTUFFE TARTUFFE TARTUFFE TARTUFFE TARTUFFE TARTUFFE

 


TARTUFFE

2017

„Ich duld’ nicht, dass so ein Frömmler, selbstverliebt,
                 Uns runtermacht und den Tyrannen gibt!“ - Damis

Ein kluger Plan muss her . . .    und zwar schnell! Was wie eine harmlose Familienstreiterei anfängt, gipfelt sich wie so meist in Komödien in einem grossen wendungsvollen Chaos. In Molières unterhaltsamer Komödie TARTUFFE geht es wohl um den berühmtesten Scheinheiligen der französischen Literatur und der Weltliteratur überhaupt.

Orgons Mutter bewundert ebenso wie ihr Sohn den Betrüger Tartuffe, der sich als besonders frommer Mann ausgibt. Seit Tartuffe in Orgons Haus lebt, befolgt Orgon alle Ratschläge des Betrügers und beschließt sogar, seine Tochter Marianne mit Tartuffe zu verheiraten, obwohl sie bereits mit Valère verlobt ist. Dass dies die Familie nicht akzeptieren will, ist klar und verlangt nach einem geschickten Plan. Die Dienerin Dorine versucht darum mit Hilfe von Mariannes Bruder Damis und der Stiefmutter Elmire die Heiratspläne mit Tartuffe zu vereiteln. Doch leider läuft im Leben nicht immer alles so wie es soll . . .    oder doch?

Maria Thorgevsky bringt diese temporeiche Sittenkomödie aus dem späten 17. Jahrhundert mit leichten und heiteren Szenen – und ganz ohne zu schwindeln - auf die Oberwiler Bühne.

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Bunbury

2016

„Es ist für einen Mann eine ziemlich erschreckende Erfahrung, plötzlich festzustellen, dass er sein ganzes Leben lang nichts als die Wahrheit gesagt hat.“ Jack

Es wäre alles ganz leicht, wenn da nur Mama nicht wäre! Gäbe es aber Mama nicht, wäre das Stück auf Textbuchseite 17 fertig. Also dank Mama entwickelt sich ein lebendiges Verwirrspiel, eine abwechslungsreiche Komödie voller Verwechslungen und leichtem Wortwitz! Algernon und Jack, zwei Freunde, wollen eigentlich nur ihre Angebeteten heiraten. Doch dies entpuppt sich – und nicht nur wegen Mama - als nicht so einfach. Wenn man vorgibt, etwas zu sein, dass man nicht ist und dann feststellen muss, es doch zu sein, kann das bei dem einen oder andern doch etwas Verwirrung stiften. Glücklicherweise löst sich dann doch alles auf und dem Glück steht nichts mehr im Wege. Ach doch, da ist ja noch dies mit dem Namen!

Maria Thorgevsky gelingt es einmal mehr einen Klassiker – dieses Jahr von Oscar Wilde aus dem Jahre 1895 - schwungvoll und entstaubt auf die Oberwiler Bühne zu bringen, ohne dass die Feinheiten des britischen Humors über die Londoner Gesellschaft verloren gehen. Wilde kritisiert mit diesem Konversationsstück die damalige Oberschicht samt ihrer eigenen Oberflächlichkeit mit einer Portion Ironie.

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„Schloss Gripsholm“

2014

Von Kurt Tucholsky

Ein Sommeridyll - fröhlich und unbeschwert, die Sonne auf der Haut spüren, die Seele baumeln lassen, die Liebste neben sich, die man immer wieder anblickt und sich neu verliebt. Kurt reist mit seiner Freundin Lydia, liebevoll genannt „Prinzessin“ nach Schweden und quartiert sich mit ihr in einem Anbau des Schlosses Gripsholm ein. Das Liebespaar verbringt dort fünf Wochen unbeschwerte Ferien. Während ihrem Sommeraufenthalt bekommen sie Besuch von Kurts altem Freund Karlchen sowie von Lydias bester Freundin Billie. Diese Sommerfrische wird jedoch durch das Auftauchen eines unglücklichen kleinen Mädchens getrübt, welches in einem nahegelegenen von einer sadistischen Leiterin geführten Kinderheim lebt. Sie beschliessen, das kleine Mädchen zu retten . . .

Eine unbeschwerte, leichte "Sommergeschichte" – amüsant, fröhlich und idyllisch, aber nicht sentimental. Maria Thorgevsky erzählt diese Geschichte in Bildern, die sich wie Urlaubsfotos aneinanderreihen. Es wechseln lockere, unterhaltsame Momente mit nachdenklichen und immer wieder lässt sich der Zeitgeist der 30ger erahnen.

 


„FAMILIENBANDE“

2012

„Ob du es willst oder nicht, du bist eine Frau, und eine Frau redet nicht so ordinär.“ die Mutter

von Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri

Eine Familie. Ein Band. Ein Hund. Jeden Freitag trifft sich die Familie Mesnard zum gemeinsamen Essen. Was ein vergnüglicher Abend innerhalb der Familie werden sollte, entpuppt sich aber bald als grosser Kampf um ein bisschen Aufmerksamkeit. Ein üblicher Familienabend eben. Aber was hält eine Familie zusammen? Verbindet ein Band oder schnürt es nur ein? Und was spielt der Hund in dieser schrägen Familienkomödie für eine Rolle?

Maria Thorgevsky inszeniert mit viel Humor und temperamentvollen Szenen das Erfolgsstück der französischen Autoren Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri.

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„CANCUN“

2011

"Wir können uns solche Dinge vorstellen, einverstanden, aber deshalb müssen wir doch nicht gleich denken, das Leben so wie wir es getroffen haben, ist nichts wert.“ Pablo

Von Jordi Galceran

Sonne. Strand. Meer. CANCUN das Ferienparadies! Die seit Jahren befreundeten Ehepaare Reme und Vicente, Laura und Pablo verbringen wieder einmal ihre Ferien in CANCUN. Nach einem schicken Abendessen eröffnet Reme ein Geheimnis, das plötzlich das Leben jeden einzelnen in Frage stellt. Freundschaft. Vertrauen. Liebe. Aus dem heiteren Erholungsurlaub wird ein Wellenritt der Gefühle unter Palmen. Alles nur ein Spiel - nur - wer spielt mit wem. CANCUN eine falsche Welt? Geniesst einen Abend lang Sommerfeeling und erlebt ein CANCUN abseits von künstlichen Hotelanlagen, überteuerten Strandbars und unterkühlten Shoppingcentern. Sehnsucht. Traum. Wirklichkeit.

Maria Thorgevsky hat den Koffer gepackt mit witzigen Momenten, idyllischen Bildern und schwungvollen Szenen und schafft es mit dieser feinfühligen Komödie frische Meeresluft auf die Oberwiler Bühne zu bringen. Der Autor Jordi Galceran wurde 1964 in Barcelona geboren und feierte seinen internationalen Durchbruch 2003 mit dem Stück „Die Grönholm-Methode“. CANCUN schrieb er 2007.

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„TROTZ ALLER THERAPIE“

2010

„Übrigens, ich will gar nicht Tausende und Tausende von Leuten. Ich will dich und die Kinder und gelegentlich Bob.“ Bruce

Von Christopher Durang

Wenn sich zwei Menschen aufgrund einer Kontaktanzeige begegnen, dieses Blind Date dann zum Desaster wird, deren Psychotherapeuten mehr Chaos stiften als helfen und sich die beiden sogar nochmals treffen, dann ist grosse Unterhaltung angesagt. Die Theatergruppe Oberwil spielt dieses Jahr nochmals „Trotz aller Therapie“ von Christopher Durang nach letzjährigem Grosserfolg. Ein Stück über die Suche nach dem eigenen Glück ohne Kompromisse eingehen zu wollen. Ein Stück über den Kampf nichts zu verlieren, über den Drang immer zu bekommen was man will. Ein Stück über Egoisten. Ein Stück über uns.

Einmal mehr gelingt es Maria Thorgevsky diese heitere Komödie voller witzigen Wortgefechten schwungvoll auf die Bühne zu bringen. Durang feierte 1982 grosse Erfolge am Broadway damit.

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Trotz aller Therapie Trotz aller Therapie Trotz aller Therapie Trotz aller Therapie Trotz aller Therapie Trotz aller Therapie


Trotz aller Therapie Trotz aller Therapie Trotz aller Therapie Trotz aller Therapie Trotz aller Therapie Trotz aller Therapie