TGO Oberwil – Schauspielerinnen und Schauspieler gesucht
 

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2025 – TGO OBERWIL – Infos zur neuen Produktion folgen spätestens anfangs Jahr
 

Premiere: 4. April 2025 – weitere Vorstellungen am 05./06./08./09./11./12./13. April 2025

 

2024 – ALICE IM WUNDERLAND nach LEWIS CARROLL
„Ich weiss es nicht wirklich, ich glaube ich bin verloren“ Alice

                                                                                          „Da kannst du nichts machen. Ich bin verrückt, du bist verrückt.“ Grinsekater

Alice trifft sich mit Bekannten zum Bridge im Quartiertreff. Sie mag dieses Spiel eigentlich nicht und schaut darum einfach zu. Die Karten werden ausgespielt, sie werden neu gemischt und wieder verteilt. Sonst passiert nicht viel an diesem Nachmittag. Bis plötzlich ein aufgeregtes weisses Kaninchen vorbeirennt und ruft: Gott, oh Gott, ich bin zu spät! Alice wird neugierig und folgt dem Kaninchen. Dabei trifft sie auf merkwürdige Gestalten, bekommt absurde Ratschläge und steht vor paradoxen Rätseln, bis sie schlussendlich als Zeugin vor Gericht landet, wo sie ihren eigenen Kopf und Kragen retten muss.

Maria Thorgevsky hat das klassisches Kinderbuch „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll für fünf Schauspieler:innen und die Bühne im Sprützehüsli umgeschrieben. Sie schickt dabei Alice – in ihrer Fassung eine reifere Dame – in ein fiktives Wunderland auf die Suche nach sich selbst. Eine kurzweilige, unterhaltsame und abwechslungsreiche Reise mit einigen kleinen Abenteuern und wundervollen Erlebnissen.

Lewis Carroll, eigentlich Charles Lutwidge Dodgson (1832 – 1898) war zuerst Mathematiker und Dozent an der Universität Oxford, bevor er später Autor der berühmten Kinderbücher «Alice im Wunderland», «Alice hinter den Spiegeln» oder «The Hunting of the Snark» wurde. Seine Werke fesseln durch das Wortspiel, die Logik und die Fantasie und gelten als sogenannte Nonsense-Literatur. Genau wegen dieser Erzählweise sind diese Kinderbücher bis heute so populär und begeistern Gross und Klein. Alice im Wunderland wurde mehrfach für die Bühne und den Film adaptiert.

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                                                                                        „Wenn du eine gute Beziehung zur Zeit hättest, dann wäre das kein Problem.“ Hutmacher

„Man kann nicht das Unbegreifliche begreifen.“ Herzogin

 

 

2023 – DER GOTT DES GEMETZELS von YASMINA REZA
“Allmählich sehe ich die Dinge mit einer angenehmen Heiterkeit.” Annette

“Die Menschen strampeln sich ab, bis sie sterben.” Alain

Nicht zuletzt spielen ein Clafoutis, ein Handy und ein Arm voll Tulpen aus Holland eine wesentliche Rolle bei diesem nicht ganz freiwilligen Kaffeekränzchen. Ferdinand und Bruno haben sich geprügelt. Aus diesem Grund treffen sich deren Eltern für ein klärendes Gespräch. Schon bald prallen die unterschiedlichen Charaktere und Ansichten aufeinander und die persönlichen Probleme der Protagonisten gewinnen die Oberhand. Ein Wortgefecht entfacht sich und schlagartig befinden wir uns in einer verbalen Schlacht, die weitaus schlimmer – und durchaus unterhaltsamer – als eine jugendliche Rauferei ist. Der heftige Konflikt endet in einem erbarmungslosen Gemetzel, frei ist am Schluss nur der Hamster.

Die 1959 in Paris geborene französische Schriftstellerin Yasmina Reza begann ihre künstlerische Laufbahn als Schauspielerin. Bekannt wurde sie aber vor allem als Autorin von Theaterstücken, Romanen und Drehbüchern. Mit ihren Stücken «Kunst», «Drei Mal Leben» und «Der Gott des Gemetzels», welches 2011 unter gleichem Namen verfilmt wurde, erreichte sie ein weltweites Publikum und erhielt unzählige Preise für ihr Schaffen. 

Die TGO und Maria Thorgevsky freuen sich nach knapp 20 Jahren – nach ihrem Grosserfolg mit KUNST – endlich wieder einmal ein Stück von Yasmina Reza auf die Oberwiler Bühne zu bringen. In ihrer gradlinigen und temporeichen, aber zweifellos heiteren und humorvollen Inszenierung führt Maria Thorgevsky die vier Figuren feinfühlig und unverhüllt auf das wohnzimmerliche Schlachtfeld.

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“Stimmt schon, aber Tapferkeit ist auch eine Art Gemeinschaftssinn.” Véronique

 “Bei den Spülsystemen war ich kurz vorm Platzen.” Michel

2022 – MADAME BOVARY von GUSTAVE FLAUBERT

Charles: Wir sind in Yonville angekommen. Ich dachte sie wäre glücklich.

Königliches Frankreich, idyllische Provinz, bittere Bürgerlichkeit. Emma, die junge Ärztegattin von Monsieur Charles Bovary aus Yonville träumt von einem aufregenden und wohlhabenden Leben. Um ihrem banalen Ehealltag zu entkommen, flieht sie in ihre romantischen Fantasien. Sie teilt die Leidenschaft zur Literatur mit dem jungen Studenten Leon und verfällt den Schmeicheleien des Gutbesitzers Rodolphe. Verführt von seinem Wohlstand vergisst sie für Augenblicke ihr trostloses Dasein. Blind für Realität, getrieben von der Langeweile stürzt sich Emma in ein weiteres Liebesabenteuer, sehnt sich nach Luxus und Ansehen und verstrickt sich schon bald in einem unendlichen Lügen- und Schuldenkonstrukt. Gefangen in ihren eigenen Wünschen, in der Gier nach schönen Dingen und der Sehnsucht nach dem Glücklichsein, gibt sie sich schlussendlich ihrem Schicksal hin.
 
Der 1857 von Gustave Flaubert (1821 – 1880) veröffentlichte Gesellschaftsroman »Madame Bovary« ist einer der ersten Romane über die bürgerliche Ehe: keine romantische Liebesgeschichte, sondern eine Geschichte der Mittelmäßigkeit und Desillusionierung. Flaubert seziert, ohne etwas zu beschönigen die Träume der jungen Emma. Seine Beschreibungen der kleinbürgerlichen Verhältnisse wirken wie die reinste Satire und indem er die Verlogenheit der bürgerlichen Gesellschaft dokumentiert, verwandelt er den Roman in eine soziale Studie. Der Roman wurde mehrfach verfilmt und für die Bühne adaptiert.
 
Maria Thorgevsky konzentriert sich in ihrer Fassung auf die Hauptakteure des Romans und zeigt das Leben der Madame Bovary mit all seinen Facetten. Weder das Verhalten von Emma zu verteidigen noch zu verurteilen, zeichnet sie in kurzen Bildsequenzen die tragische Geschichte nach, ohne auf bezaubernde und romantische Momente zu verzichten.
 
Emma: Nein, mein Freund, vergessen Sie mich. Andere werden Sie lieben, Sie werden andere lieben.
 

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2019 – OTHELLO nach WILLIAM SHAKESPEARE

„Hast du zur Nacht gebetet, Desdemona?“

„Oh, Fluch der Ehe, dass wir diese zarten Dinger zwar unser nennen können, aber ihre Gelüste nicht!“ Othello

Carnevale in Venedig – buntes Treiben auf den Strassen, man tanzt, lacht und liebt. Darunter auch das frischvermählte Paar Desdemona und Othello, ein von den Venezianern gefeierter Feldherr. Spielerisch lässt Jago den in Desdemona verliebten Rodrigo vor allen Freunden auflaufen. Grosses Gelächter hallt in die klare Sternennacht. Es ruft die Pflicht, Othello muss zurück nach Zypern in den Krieg gegen die Türken. Sein treuer Freund Jago, der sich von Othello übergangen fühlt, da dieser Cassio zu seinem Leutnant befördert hat, folgt ihm in Begleitung seiner Frau Emilia, Desdemona und Cassios Geliebte Bianca nach Zypern. Der Krieg ist gewonnen. Doch von Neid und verletztem Stolz getrieben steuert, manipuliert und provoziert Jago seine engsten Freunde. Er schmiedet Intrigen, streut „fake news“ und es entstehen Gerüchte, Missverständnisse machen sich breit und Verwirrung kommt auf. Das Misstrauen wächst und wächst. Othello verzweifelt an seiner Hast nach Beweisen, welche die Treue seiner Desdemona belegen sollen. Die Geschichte nimmt unaufhaltsam ihren Lauf und geschickt kommt Jago an den Beweis, der nicht nur für Othello den Untergang bedeutet.

Nach vielen Jahren wagt sich die TGO wieder an einen ernsten sogar dramatischen Stoff. Maria Thorgevsky inszeniert diesen Klassiker aus dem 17. Jahrhundert zeitgemäss und gradlinig. Sie zeigt auf eine berührende Art, wie die feinfühlig gezeichneten Figuren von Jagos grausamen Spiel in den Bann gezogen werden, ohne auf heitere und durchaus amüsante Szenen zu verzichten.

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„Ja, so ist’s klug. Die List erträgt nicht Lauheit, noch Verzug.“ – „Ja, hier liegt’s, noch nicht entfaltet; die Bosheit wird durch Tat erst ganz gestaltet.“ Jago

2018 – DER SPIELER von FJODOR DOSTOJEWSKI

 „Für ihn ist das Spiel reiner Zeitvertreib, Amüsement!“ – Astley

. . die Kugel rollt, das Rad dreht sich, alle schauen gespannt auf den Roulette-Tisch, die Kugel stoppt – Gewinn oder Verlust, Glück oder Unglück, Liebe oder Hass – jeden Tag beginnt das Spiel von Neuem – das Spiel nach Geld, Macht und Sieg, nach Reichtum, Anerkennung und (unerfüllter) Liebe. Ohne Risiko, kein Gewinn, doch am Schluss gewinnt immer die Bank . . . !

Eine kleine Gruppe um den verschuldeten russischen General trifft sich in einem Kurort. Sehnlichst wird die Nachricht des Todes der Erbtante erwartet, da dadurch die Probleme – und nicht nur jene des Generals – gelöst wären. Doch die Nachricht will und will nicht eintreffen. Die Sucht treibt diese kleine feine Gesellschaft immer wieder an den Roulette-Tisch – Geld muss her, viel Geld sogar – und plötzlich nimmt das Spiel eine ganz unerwartete Wendung – FAITES VOS JEUX! . . .

Maria Thorgevsky inszeniert diese moderne Bühnenfassung (von Bauer/Hörnigk) nach Dostojewskis Novelle aus dem Jahre 1867 mit ausdrucksstarken, temporeichen und durchaus auch heiteren Szenen. Im Zentrum immer das Spiel, welches die feinfühlig gezeichneten Figuren immer mehr in den Bann zieht.

„Ich brauche Geld“

         „Ich brauche auch Geld“

                 „Ich brauche aber sehr viel Geld“ – Polina – Alexej

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2017 – TARTUFFE von Jean-Baptiste Poquelin, alias MOLIÈRE

„Ich duld’ nicht, dass so ein Frömmler, selbstverliebt,
Uns runtermacht und den Tyrannen gibt!“ – Damis
Ein kluger Plan muss her . . . und zwar schnell! Was wie eine harmlose Familienstreiterei anfängt, gipfelt sich wie so meist in Komödien in einem grossen wendungsvollen Chaos. In Molières unterhaltsamer Komödie TARTUFFE geht es wohl um den berühmtesten Scheinheiligen der französischen Literatur und der Weltliteratur überhaupt.

Orgons Mutter bewundert ebenso wie ihr Sohn den Betrüger Tartuffe, der sich als besonders frommer Mann ausgibt. Seit Tartuffe in Orgons Haus lebt, befolgt Orgon alle Ratschläge des Betrügers und beschließt sogar, seine Tochter Marianne mit Tartuffe zu verheiraten, obwohl sie bereits mit Valère verlobt ist. Dass dies die Familie nicht akzeptieren will, ist klar und verlangt nach einem geschickten Plan. Die Dienerin Dorine versucht darum mit Hilfe von Mariannes Bruder Damis und der Stiefmutter Elmire die Heiratspläne mit Tartuffe zu vereiteln. Doch leider läuft im Leben nicht immer alles so wie es soll . . . oder doch?

Maria Thorgevsky bringt diese temporeiche Sittenkomödie aus dem späten 17. Jahrhundert mit leichten und heiteren Szenen – und ganz ohne zu schwindeln – auf die Oberwiler Bühne.

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2016 – BUNBURY von OSCAR WILDE

„Es ist für einen Mann eine ziemlich erschreckende Erfahrung, plötzlich festzustellen, dass er sein ganzes Leben lang nichts als die Wahrheit gesagt hat.“ Jack
Es wäre alles ganz leicht, wenn da nur Mama nicht wäre! Gäbe es aber Mama nicht, wäre das Stück auf Textbuchseite 17 fertig. Also dank Mama entwickelt sich ein lebendiges Verwirrspiel, eine abwechslungsreiche Komödie voller Verwechslungen und leichtem Wortwitz! Algernon und Jack, zwei Freunde, wollen eigentlich nur ihre Angebeteten heiraten. Doch dies entpuppt sich – und nicht nur wegen Mama – als nicht so einfach. Wenn man vorgibt, etwas zu sein, dass man nicht ist und dann feststellen muss, es doch zu sein, kann das bei dem einen oder andern doch etwas Verwirrung stiften. Glücklicherweise löst sich dann doch alles auf und dem Glück steht nichts mehr im Wege. Ach doch, da ist ja noch dies mit dem Namen!

Maria Thorgevsky gelingt es einmal mehr einen Klassiker – dieses Jahr von Oscar Wilde aus dem Jahre 1895 – schwungvoll und entstaubt auf die Oberwiler Bühne zu bringen, ohne dass die Feinheiten des britischen Humors über die Londoner Gesellschaft verloren gehen. Wilde kritisiert mit diesem Konversationsstück die damalige Oberschicht samt ihrer eigenen Oberflächlichkeit mit einer Portion Ironie.

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2014 – SCHLOSS GRIPSHOLM von KURT TUCHOLSKY

Ein Sommeridyll – fröhlich und unbeschwert, die Sonne auf der Haut spüren, die Seele baumeln lassen, die Liebste neben sich, die man immer wieder anblickt und sich neu verliebt. Kurt reist mit seiner Freundin Lydia, liebevoll genannt „Prinzessin“ nach Schweden und quartiert sich mit ihr in einem Anbau des Schlosses Gripsholm ein. Das Liebespaar verbringt dort fünf Wochen unbeschwerte Ferien. Während ihrem Sommeraufenthalt bekommen sie Besuch von Kurts altem Freund Karlchen sowie von Lydias bester Freundin Billie. Diese Sommerfrische wird jedoch durch das Auftauchen eines unglücklichen kleinen Mädchens getrübt, welches in einem nahegelegenen von einer sadistischen Leiterin geführten Kinderheim lebt. Sie beschliessen, das kleine Mädchen zu retten . . .
Eine unbeschwerte, leichte „Sommergeschichte“ – amüsant, fröhlich und idyllisch, aber nicht sentimental. Maria Thorgevsky erzählt diese Geschichte in Bildern, die sich wie Urlaubsfotos aneinanderreihen. Es wechseln lockere, unterhaltsame Momente mit nachdenklichen und immer wieder lässt sich der Zeitgeist der 30ger erahnen.

2012 – FAMILIENBANDE von AGNÈS JAOUI und JEAN-PIERRE BACRI

„Ob du es willst oder nicht, du bist eine Frau, und eine Frau redet nicht so ordinär.“ die Mutter von Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri.

Eine Familie. Ein Band. Ein Hund. Jeden Freitag trifft sich die Familie Mesnard zum gemeinsamen Essen. Was ein vergnüglicher Abend innerhalb der Familie werden sollte, entpuppt sich aber bald als grosser Kampf um ein bisschen Aufmerksamkeit. Ein üblicher Familienabend eben. Aber was hält eine Familie zusammen? Verbindet ein Band oder schnürt es nur ein? Und was spielt der Hund in dieser schrägen Familienkomödie für eine Rolle?

Maria Thorgevsky inszeniert mit viel Humor und temperamentvollen Szenen das Erfolgsstück der französischen Autoren Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri.

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2011 – CANCUN von JORDI GALCERAN

„Wir können uns solche Dinge vorstellen, einverstanden, aber deshalb müssen wir doch nicht gleich denken, das Leben so wie wir es getroffen haben, ist nichts wert.“ Pablo von Jordi Galceran

Sonne. Strand. Meer. CANCUN das Ferienparadies! Die seit Jahren befreundeten Ehepaare Reme und Vicente, Laura und Pablo verbringen wieder einmal ihre Ferien in CANCUN. Nach einem schicken Abendessen eröffnet Reme ein Geheimnis, das plötzlich das Leben jeden einzelnen in Frage stellt. Freundschaft. Vertrauen. Liebe. Aus dem heiteren Erholungsurlaub wird ein Wellenritt der Gefühle unter Palmen. Alles nur ein Spiel – nur – wer spielt mit wem. CANCUN eine falsche Welt? Geniesst einen Abend lang Sommerfeeling und erlebt ein CANCUN abseits von künstlichen Hotelanlagen, überteuerten Strandbars und unterkühlten Shoppingcentern. Sehnsucht. Traum. Wirklichkeit.

Maria Thorgevsky hat den Koffer gepackt mit witzigen Momenten, idyllischen Bildern und schwungvollen Szenen und schafft es mit dieser feinfühligen Komödie frische Meeresluft auf die Oberwiler Bühne zu bringen. Der Autor Jordi Galceran wurde 1964 in Barcelona geboren und feierte seinen internationalen Durchbruch 2003 mit dem Stück „Die Grönholm-Methode“. CANCUN schrieb er 2007.

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2010 – TROTZ ALLER THERAPIE von CHRISTOPHER DURANG 

„Übrigens, ich will gar nicht Tausende und Tausende von Leuten. Ich will dich und die Kinder und gelegentlich Bob.“ Bruce von Christopher Durang.

Wenn sich zwei Menschen aufgrund einer Kontaktanzeige begegnen, dieses Blind Date dann zum Desaster wird, deren Psychotherapeuten mehr Chaos stiften als helfen und sich die beiden sogar nochmals treffen, dann ist grosse Unterhaltung angesagt. Die Theatergruppe Oberwil spielt dieses Jahr nochmals „Trotz aller Therapie“ von Christopher Durang nach letzjährigem Grosserfolg. Ein Stück über die Suche nach dem eigenen Glück ohne Kompromisse eingehen zu wollen. Ein Stück über den Kampf nichts zu verlieren, über den Drang immer zu bekommen was man will. Ein Stück über Egoisten. Ein Stück über uns.

Einmal mehr gelingt es Maria Thorgevsky diese heitere Komödie voller witzigen Wortgefechten schwungvoll auf die Bühne zu bringen. Durang feierte 1982 grosse Erfolge am Broadway damit.

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2003 – alle Produktionen mit Maria Thorgevsky

2024 ALICE IM WUNDERLAND nach Lewis Carroll

2023 DER GOTT DES GEMETZELS von Yasmina Reza

2022 MADAME BOVARY nach Gustave Flaubert

2021 (GESTERN, HEUTE, MORGEN von Friedhelm Hahn)

2020 (MADAME, ES IST ANGERICHTET von Marc Camelotti)

2019 OTHELLO nach William Shakespeare

2018 DER SPIELER von Fjodor Dostojewski

2017 TARTUFFE nach Molière

2016 BUNBURY von Oscar Wilde

2015 ———

2014 SCHLOSS GRIPSHOLM nach Kurt Tucholsky

2013 ———

2012 FAMILIENBANDE von Bacri/Jaoui 

2011 CANCUN von Jordi Galceran

2010 TROTZ ALLER THERAPIE von Christopher Durang

2009 HALB AUF DEM BAUM von Peter Ustinov

2008 DREI AUF DER SCHAUKEL von Luigi Lunari

2007 DIE HEIRAT von Nicolai Gogol

2006 DIE MAUSEFALLE von Agathe Christie

2005 KUNST von Yasmina Reza

2004 LADY WINDEMERES FÄCHER von Oscar Wilde

2003 TANGO von Slawomir Mrozek

Die TGO spielt seit 1980 fast jährlich. Unter anderem Stücke von Friedrich Dürrenmatt, Curt Götz, Erich Kästner, Max Frisch und George Bernard Shaw.

 
 
 
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Platzkarten können ab ca. drei Wochen vor der Premiere direkt im Elektrogeschäft Ermacora reserviert werden. Es empfiehlt sich wie jedes Jahr rechtzeitig zu buchen und 20 Minuten vor Beginn im Sprützehüsli zu sein.

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4104 Oberwil
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